Potamotrygon castexi
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Das Aquarium

"ist die Bereitschaft sowie die Möglichkeit vorhanden, mittelfristig die Anlage auf 4 bis 5 m Länge und 1,5 bis 2 m Breite zu vergrößern, dann, und erst dann, besteht die Möglichkeit, eine Form von Aquaristik zu erleben, die weit von der herkömmlichen Form der Zierfischhaltung entfernt ist."

Frank Jentges, Aquaristik aktuell 9-10/99

Die Beckengröße darf nicht zu knapp bemessen sein, da Süßwasserrochen sehr aktive Tiere sind und die Tiere im Handel, in der Regel Jungtiere, noch kräftig wachsen werden. Die meisten Süßwasserrochen erreichen auch im Aquarium einen Scheiben- durchmesser von 50 cm und mehr, einige wenige Arten bleiben allem Anschein nach etwas kleiner:

Potamotrygon histrix, Potamotrygon reticulata, Potamotrygon scobina ca. 25 - 35 cm Durchmesser.

Die Beckenhöhe sollte dem ein - bis zweifachen Durchmesser der Tiere entsprechen, da Rochen gerne an den Scheiben entlangschwimmen (das tun sie auch in großen Schauaquarien, ist somit nicht unbedingt ein Anzeichen für zu kleine Becken). Die Beckentiefe sollte mindestens den zweifachen Scheibendurchmesser der Rochen haben. Eine ideale Beckenlänge beginnt beim Siebenfachen des Durchmessers der Rochen (ab dieser Beckenlänge zeigen sie ihr volles Schwimmverhalten).

Einen Überblick wie groß ein Rochenbecken in Abhängigkeit von Anzahl und Größe der gepflegten Rochen idealerweise sein sollte bietet die folgende Tabelle.

Wenn das Becken oben offen bleibt, muß zusätzlich ein Abstand von 20 cm ( bei großen Tieren besser noch mehr) zwischen Wasserspiegel und oberem Beckenrand sein, da die Tiere gerne über die Wasseroberfläche hinausstoßen und sonst leicht aus dem Becken fallen könnten. Bei abgedeckten Becken ist es ideal, wenn ein umlaufender Glasrand von 5-10 cm Breite eingeklebt wird, damit die Tiere kein Wasser aus dem Becken spritzen können. Außerdem sollte das Becken komplett abgedeckt sein, lediglich Öffnungen zum Füttern und für eine ausreichende Luftzufuhr sind nötig. Unter der Beleuchtung sollte sich eine Abdeckscheibe befinden, damit die Tiere nicht aus Versehen in den Beleuchtungskasten springen.

Natürlich kann man Jungtiere eine Zeitlang in relativ kleinen Becken pflegen (damit meine ich Becken von ca. 300 - 500 Liter), aber man sollte sich vorher überlegen, ob man genug Platz für die Tiere bereitstellen kann, wenn sie größer werden.

Im Internet sind Seiten eines Japanischen Aquarianers zu sehen, der seine P.motoro in einem Becken mit den Maßen 150*60*60 cm gezüchtet hat, es ist erstaunlich, daß sich die Tiere in so kleinen Becken fortpflanzen, aber man sollte sich diese Beckengröße nicht zum Vorbild nehmen. Es gibt auch Berichte, wonach die Eltern einen Teil ihrer Jungen in zu kleinen Becken totgebissen haben.

Empfehlenswert sind Bohrungen für den Zu- und Ablauf sowie ein Oberflächenabzug.

Bevor man so große Becken aufstellt, sollte man selbstverständlich die Tragfähigkeit des Zimmerbodens von einem Statiker prüfen lassen.

Das Becken kann aus Glas, Plexiglas, Beton oder anderen Materialien die für den Bau großer Aquarien geeignet sind sein.

Beispiel für den Selbstbau eines Rochenaquariums:
Eigenbau eines Vollglas-Aquariums

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Hallo ich bin Jackomo!

"Es gibt keine zu großen Rochenaquarien !"

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